Metasuchmaschine für Filme
Eine Metasuchmaschine für Filme ist ein Recherchewerkzeug, bei der Anfragen mehrerer Suchmaschinen zur gleichen Zeit abgefragt werden und die Ergebnisse für den Benutzer dann in einer Einheit aufbereitet und präsentiert werden. Dabei kommt der Benutzer mit den einzelnen Suchmaschinen nicht in Kontakt.
Die Metasuchmaschinen unterscheiden sich hierbei in der Art, wie sie die Informationen an den Benutzer ausgeben. Jeder Anbieter solcher Suchmaschinen verwendet dabei sein eigenes Verfahren beim Ranking, damit die Endergebnisse für den Benutzer auf seinem Browser präsentiert werden können. Hierbei unterscheidet man 2 verschiedene Arten von Metasuchmaschinen. Bei der ersten Art spricht man von einer clientbasierten Metasuchmaschine. Hierbei läuft das Programm auf dem PC des Benutzers. Bei der zweiten Art spricht man von serverbasierten Maschinen, wobei mittels eines Servers die Anfragen mehrerer Benutzer bearbeitet werden.
Um als eine vollwertige Metasuchmaschine anerkannt zu werden, müssen die Programme bestimmte Kriterien erfüllen, die von Forschern im Juli 1998 auf einer Tagung der „Internet Society“ in Genf vorgestellt haben. Zu den Kriterien gehören:
- Die Metasuchmaschine muss in der Lage sein, dass Suchmaschinen wirklich parallel abgefragt werden.
- Die Ergebnisse, welche die Metasuchmaschine liefert, müssen zusammengetragen werden und einheitlich präsentiert werden.
- Bei doppelten Fundstellen zu einem Ergebnis müssen diese von der Maschine erkannt und gekennzeichnet werden.
- Um logische Verfahren zu verwenden, müssen die „AND“ und „OR“ Operatoren zur Verfügung stehen.
- Es darf kein Verlust von Informationen während der Suche entstehen. Kurzbeschreibungen der jeweiligen Fundstelle müssen mit übernommen werden.
- Da der Benutzer nichts über die Suchdienste, die der Metasuchmaschine unterlegen wissen muss, sollten diese keinerlei Rolle spielen.
- Die Metasuchmaschine muss es schaffen, so lange nach einem Ergebnis zu suchen, bis ein unterliegender Suchdienst Treffer liefern kann.